Abend der Lichter mit Liedern aus Taizé

Am 22. Januar 2023 um 18.00 Uhr wird wie­der ein Taizé­-Abend stattfinden mit vielen Kerzen, Gesang, Instrumentalmusik und Tex­ten, die zum Nachdenken anregen!

Dieses Mal wird das Thema „Licht“ die the­matische Ausrichtung sein — passt ja auch zum dunklen Januar und den vielen Kerzen, die uns gut wärmen und leuchten werden in der Kirche!

Taizé – Nacht der Lichter

Neben den Anregungen möchten wir Ihnen aber auch Raum geben, sich berühren zu las­sen, sich ein klein wenig tragen zu lassen von Gebet und Stille in der Gemeinschaft. So wird es auch ein paar Schweigeminuten zum Nachsinnen geben. Die persönlichen Fürbit­ten können — müssen aber nicht — in Form des Anzündens einer Kerze still vor Gott vor­ gebracht werden.

Viele in unserer Gemeinde kennen die Taizé­ Lieder bereits gut, die sanft und eingängig, mit einfachen Texten, dafür aber umso in­tensiver in der Wirkung sind. Diese Lieder werden mehrfach wiederholt, leiser, lauter, mit oder ohne Instrumentalbegleitung, ger­ne auch mehrstimmig (wer Alt, Bass oder Te­nor singen kann).

Innigen Dank an dieser Stelle Euch, Johanna Kulenkampf, Stefan Pasch, Cornelius Hau­schild und Katharina Seth. Diese vier singen und spielen die Melodien vor.

In Taizé, dem kleinen französischen Dorf in Burgund nahe Cluny, wird seit dem Ende des 2. Weltkriegs und bis heute in vielen Spra­chen, mehrstimmig, wunderschön und innig gesungen. Ins Leben gerufen und wohlorga­nisiert am Leben erhalten wurde das Kloster durch Fraire Roger Schütz (gestorben 2005) und dessen ökumenischer Bruderschaft. Als die Kirche zu eng wurde, um die Besucher oder Pilgerströme aufzunehmen, wurden die Wände erweitert, zunächst mit Vorzelten! Ein wunderschönes Bild für die Möglichkei­ten, die es gibt, sich zu öffnen!

Ich selbst war damals als 16­Jährige mit mei­ner Jugendgruppe dort und schwer beein­druckt! Eine solche Offenheit, so viel guten Geist, der schwebte, und so viel Innigkeit ha­be ich selten erlebt.

In den von Patres begleiteten/geleiteten Dis­kussionszelten zu verschiedenen Themen, man konnte sich anmelden je nach Interesse und möglichen Sprachkenntnissen, ging es mit Händen und Füßen und schulischen sprachlichen Errungenschaften ganz leben­ dig zu! Kontemplativ wurde es dann abends in der Kirche mit den offenen Wänden. In weiß gekleidete Ordensbrüder vorne, ge­fühlt ein Meer von Lichtern im Kirchenraum. Man saß in Stimmgruppen und ließ sich mit­ nehmen. Je nachdem, wer grade zu Besuch weilte, fanden sich plötzlich Sologesänge ein!

Nicht nur bei mir haben ein paar Tage in Tai­zé einen solchen Eindruck hinterlassen, dass ich auch anderen ein Stück Taizé­-Geist wei­tergeben will. Vielerorts auch in Hannover werden Taizé­Andachten gefeiert, die Lieder sind uns vertraut geworden. Sogar im Urlaub in Österreich fand ich eine Einladung zu „Taizé“ an der Kirchentür und freute mich!

ALEXANDRA FISCHER­FLEBBE AUCH FÜR DAS GANZE TEAM

 

„Lobsingt, ihr Völker alle“

Laudate omnes gentes, Laudate Dominum.

Laudate omnes gentes, Laudate Dominum.

Laudate omnes gentes, Laudate Dominum.

Laudate omnes gentes, Laudate Dominum.

Laudate omnes gentes, Laudate Dominum.

Laudate omnes gentes, Laudate Dominum.

 

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