„Uns kann der Zustand der Demokratie nicht egal sein“

Präses Schwaetzer unterstreicht Bedeutung der Kirche für den Zusammenhalt der Gesellschaft

Die Präses der Synode der EKD, Irmgard Schwaetzer, hat die Relevanz der christlichen Nächstenliebe für eine verunsicherte Gesellschaft hervorgehoben. Angesichts der hoch emotional geführten Debatte darüber, wie die Ankunft und Integration der Flüchtlinge Deutschland verändert, betonte sie vor der Synode der EKD den Auftrag der Kirchen:

„Uns kann der Zustand der Demokratie nicht egal sein. Auch wir werden von den funktionierenden Institutionen unserer Demokratie geschützt. Die Kirchen genießen nach wie vor viel Vertrauen. Auch Menschen, die den Kirchen fernstehen, sehen, dass unsere Berufung zur Nächstenliebe wichtig für den Zusammenhalt der Gesellschaft ist.“

Im Ausblick auf das Reformationsjubiläum machte Schwaetzer deutlich, dass es nicht nur um Rückblick, Festakt und Erinnerung gehe, sondern um einen neuen Anfang. „Wir wollen Gott und Kirche im 21. Jahrhundert und für das 21. Jahrhundert neu finden.“

https://www.ekd.de/synode2016/berichte/praesidiumsbericht.html

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